| Balkon |
Der Balkon ist für Katzen ein wahres Paradies. So werden ihre Sinne gereizt durch Geräusche, Gerüche und visuelle Eindrücke.
Auf dem Balkon ist die größte Gefahr, dass der Stubentiger abstürzt oder "nur" ausreisen. Dies kann man verhindern, indem man ein Netz verspannt oder mit Maschendrahtgeflecht vergittert.
| Garten |
Im Garten können sich die Katzen so richtig austoben. Auch hier ist die Gefahr gegeben, dass der Vierbeiner ausbüchst.
So sollten hohe in der nähe von Zäune stehende Bäume mit einem so genannten Katzenkragen in etwa 1 Meter Höhe versehen werden.
An angrenzenden Bauwerken wie Mauern, Garagendächer oder Scheunen können mit einem wehenden Draht verwehrt werden. Oder auch ein dünner Draht kann das Erklettern solcher Bauwerke verhindern.
Zäune können an sich leider nur mit einem elektrischen Weidedraht gesichert werden. In der Regel genügt Katzen ein einmaliger negativer Eindruck. Katzen werden normalerweise kein zweites Mal einen recht unangenehmen, jedoch für Katzen unschädlichen, Stromschlag in Kauf nehmen.
| Katzentoilette |
Nach Möglichkeit sollte das Katzen-WC nicht in der Nähe des Schlaf-, Ruhe- sowie Fressplatzes sein. Sie sollte offen sein - unangenehme Gerüche können leichter verfliegen.
Das WC sollte 2-mal pro Woche, ohne scharfe Reinigungsmittel, gereinigt werden. Katzen mögen Klumpen bildendes Katzenstreu. Dieses ist regelmäßig zu wechseln.
| Kratzbaum |
Der Kratzbaum wird zum Krallen wetzen und zum Markieren genutzt. Er muss vom Schlafplatz aus direkt zu erreichen sein.
Ein katzenfreundlicher Kratzbaum ist stabil gebaut, mit einer rauen, fasrigen Oberfläche. Idealerweise ist in diesem Kratzbaum eine Schlaffläche integriert.
| Schlafplätze |
Ein Lieblingsschlafplatz für Katzen ist warm, geschützt und liegt möglichst hoch. So kann auch der Kratzbaum als Schlafplatz geeignet sein.
Katzen haben in der Regel mehrere Schlafplätze. Zum Beispiel das Bett, Sessellehne, Transportkiste oder auch Bürostuhl.
| Wohnung |
Kippfester mit Kippfensterschutz versehen. Katzen bleiben im Öffnungsschlitz hän-gen und können sich nicht selbst befreien. Hierbei können schwere Quetschungen der Weichteile verursacht werden - Kippfenstersyndrom.
Geöffnete Fenster sind eine Einladung als Beobachtungsposten - regt bei vorbeifliegenden Insekten oder Vögel eventuell zum Sprung an.
Alle höhlenartige Gegenstände, beispielsweise Wasch-, oder Spülmaschine, Plastiktüten oder auch Bettkasten usw. vor Gebrauch oder Verschließen sicher stellen, das der Vierbeiner sich nicht hierin befindet.
Türklinken, welche die Katze nicht öffnen darf (z.B. Wohnungstüre, Küchentüre) gegen einen Drehknauf austauschen oder die Türe stets abschließen.
Medikamente, Putz- oder Reinigungsmittel, Problemstoffe verschlossen halten. Auch auf ungiftige Zimmerpflanzen achten. Nach dem Düngen der Pflanzen in keinem Fall das Gießwasser oder das Bodenwasser im Untertopf offen stehen lassen.
Bei Kleinkinder das Kinderbett gegen den Zutritt des Vierbeiners sichern. Katzen legen sich auch mal gerne auf den Brustkorb des Babys - Erstickungsgefahr!